Craniomandibuläre Dysfunktion Übungen

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Beim Essen und Kauen leiden immer mehr Menschen unter Schmerzen, die einfach nicht verschwinden wollten. Natürlich müssen Kiefer und Zähne beim Kauen viel mitmachen und äußerst präzise arbeiten, allerdings sollte im Normalfall nichts knacken oder schmerzen. Man kann sich das Ganze wie die Räder eines Uhrwerks vorstellen. Es handelt sich also um einen komplexen Mechanismus, der leider auch sehr störungsanfällig ist. Die Craniomandibuläre Dysfunktion ist leider keine seltene Krankheit mehr und es gibt immer mehr Betroffene in Deutschland.

Bei der Craniomandibuläre Dysfunktion handelt es sich um eine Störung des Kauapparates. Der Oberkiefer passt dann nicht mehr genau auf den Unterkiefer. Am besten sucht man dann nicht mehr seinen Hausarzt auf, sondern wendet sich direkt an einen Spezialisten. Viele Betroffene haben vor allem Kopfschmerzen, die kaum auszuhalten sind. Typisch sind Spannungskopfschmerzen, die in den Nacken ausstrahlen. Viele Betroffene knirschen dann auch extrem mit den Zähnen und haben zudem Gesichts- und Ohrenschmerzen. Schwindel ist ein weiteres weit verbreitetes Symptom und oft wissen die Menschen jahrelang nicht wo es herkommt. CMD kann darüber hinaus Knieprobleme und Gelenkschäden auslösen. Über die Muskeln und die Nerven ist der Kiefer sehr eng mit dem Kopf und der Wirbelsäule verknüpft, sodass die gesamte Statik des Körpers angegriffen werden kann. Oft handelt es sich um einen Zahnarzt-Pfusch oder die Symptome treten nach einem Unfall auf. Bei manchen Menschen ist es aber auch einfach der Stress, der dafür sorgt, dass man die Krankheit bekommt. CMD ist äußerst schwer zu diagnostizieren und oft pilgern Erkrankte jahrelang von Arzt zu Arzt und keiner weiß so recht, was dem Patienten fehlt. Es werden dann einfach die Symptome behandelt, die Ursache jedoch bleibt bestehen. Man kann aber auch einfach einen Selbsttest durchführen und manche Zahnärzte bieten auch eine Funktionsanalyse an, mit der herausgefunden werden kann, ob es sich tatsächlich um CMD handelt. Zunächst wird dann eine biodynamische Zahnschiene verpasst, die ein ganzer Tag getragen werden muss. Die Kiefermuskeln werden dann gleichmäßig belastet. Zusätzlich muss ein Orthopäde bei der Behandlung dabei sein, da schließlich alles eng mit Nacken und Wirbelsäule verwachsen ist. Yoga und Akupunktur kann ebenfalls oft helfen. Somit hat man irgendwann ein ganzes Team, das sich um die Genesung kümmert und oft ist diese Art der Behandlung auch nach wenigen Wochen sehr erfolgreich. Stress sollte abgebaut werden, indem man redet. Man kann demnach auch einen professionellen Gesprächspartner aufsuchen, der alles genau analysieren kann. Patienten müssen oft geduldig sein und dürfen vor allem nicht die Zuversicht und die Hoffnung verlieren. Der lange Weg wird sich auszahlen und irgendwann kann man wieder schmerzfrei durchs Leben gehen. Hier finden Sie viele Craniomandibuläre Dysfunktion Übungen.

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